Warum bin ich trotz schlechter Zeiten optimistisch?

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Hallo. Ich (16/m) hasse das besonders. Die meisten Jugendlichen bilden sich bzw. reden sich Sachen ein, die nicht stimmen. Und dann heulen sie sich irgendwo aus... Es gibt wirklich Menschen, so wie ich die die schlechte Seite des Lebens bis auf's letzte Detail erleben. Die wirklich keinen bei sich haben, der immer depressiver wird und sich unwohler fühlt, der immer mehr Enttäuschungen erlebt.

Aber bei mir ist das Gute, dass ich niemals aufgebe und mir bewusst bin, dass ich alle meine Träume erfüllen werde, die Motivation wird mich niemals verlassen - ganz anders sogar, die wird sogar noch stärker von Tag zu Tag.

Jeder große Künstler hat prinzipiell das selbe wie ich durchgemacht, das habe ich nur zu oft in Interviews, etc. gehört.

Ich will mich nicht mit denen vergleichen, mit niemandem - ganz im Gegenteil, ich will sogar noch größer werden als diese Künstler und das werde ich auch.

Ich will eigentlich nichtmal alle meine Erlebnisse als 'schlecht' bezeichnen denn immerhin habe ich aus denen gelernt. Ich habe zwar ein paar psychische 'Probleme' dadurch, die sich aber regeln lassen wie z.b. Ordnungszwang, eine sehr leichte Zwangsstörung, beunruhigende Sexphantasien, vielleicht noch Depressionen (aber es sind vielleicht keine Depressionen sondern einfach nur eine sehr laaaange depressive Zeit), sogar Selbstmordgedanken, etc. etc.

Die Umwelt, meine Mitmenschen und meine Gedanken darüber ob es Gott gibt und andere komplexe Überlegungen haben mich halt sehr zerstört, auch die Enttäuschungen in der Schule, die Mädchen, die mich ignorieren...

Viele würden da Selbstmord begehen oder sich ritzen, was auch immer... Warum bin ich nur so optimistisch?

Ich bin der Überzeugung, dass ich dafür noch sehr belohnt werde von der Welt. Von der Welt habe ich bis dato nichts außer Schmerz bekommen, das würde sich eines Tages ändern. :)

Was denkt Ihr darüber? Warum bin ich so optimistisch? Ich frage mich das selber oft...

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Wer total optimistisch ist, alles erreichen zu können, aber keine Ziele hat, fängt für gewöhnlich trotz seiner Energie nicht damit an, etwas zu tun, weil es an dem Ziel fehlt.

Wer total pessimistisch ist, kann noch so tolle Ziele haben, wird aber auch nicht anfangen, weil er nicht davon überzeugt ist, seine Ziele verwirklichen zu können.

Nur wer ein Ziel verfolgt, das ihm etwas bedeutet und dabei davon überzeugt ist, dass er es erreichen kann, erreicht Ziele. Optimismus und Zuversicht sind also energetisierend und helfen dir dabei, deine Ziele zu erreichen.

Jedes Kind hat die Fähigkeit, über Misserfolge hinwegzusehen. Jedes Kind probiert aus, scheitert und wächst. Dein Optimismus ist also eigentlich eine sehr normale Energieressource, etwas sehr Gewöhnliches, das in jedem gesunden menschlichen Organismus angelegt ist.

Leider ist es ebenso gewöhnlich, dass man Kindern eintrichtert, dass sie sich nicht mehr auf ihr Bauchgefühl verlassen, sondern sich dem strengen Regelwerk der Erwachsenen unterwerfen sollen. Dadurch verlieren Menschen irgendwann die Fähigkeit, sich selbst zu vertrauen - das Selbstvertrauen. Dieses wiederum ist Voraussetzung für Optimismus in Bezug auf sich selbst und das, was man erreichen kann.

Die Frage würde für mich also eher lauten müssen, warum andere ihren Optimismus verlieren, wobei doch eigentlich jeder Mensch im Alter von 0-2 Jahren dazu fähig ist.