Warum und warum sterben Sterne zusammen?

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Hallo,

massereiche Sterne deren Kern mind. die 1,44-fache Masse der Sonne hat, enden in einer Supernova vom Typ II.

Je massereicher ein Stern ist, desto heißer ist er und umso schneller verbrennt er seinen Brennstoff und desto kürzer lebt er folglich. Zum Lebensende des Sterns nimmt seine Aktivität im Inneren extrem zu. Im Gegensatz zu Sternen die zu einem weißen Zwerg werden, brennen diese Sterne weiter und bilden in ihrem Kern immer schwerere Elemente bis hin zum Eisen. Eisen absorbiert die gesamte Energie die der Stern für die Kernfusion benötigt. Sobald der Stern Eisen produziert, kommt es zu einem Ungleichgewicht und die Gravitation gewinnt die Überhand – der Kern wird in wenigen tausendstel Sekunden zusammengedrückt. Je kleiner der Kern wird, desto mehr Energie baut sich auf. Schließlich explodiert der Kern und die Druckwelle rast durch die äußeren Schichten. Dabei werden alle Elemente schwerer als Eisen – aus Eisen wird Kobalt, aus Kobalt wird Nickel usw. bis hin zu Gold, Platin und Uran. Die Explosion ist jedoch so kurz, dass nur eine geringe Menge dieser Elemente entstehen kann was ihr rares Vorkommen erklärt.

Explodiert ein Stern dessen Kern eine Masse von 1,44 bis 3 Sonnenmassen in einer Typ II Supernova, bleibt nach der Explosion ein Neutronenstern über.

Wenn Neutronensterne an ihren Polen Strahlenbündel/ Lichtblitze ausstrahlen und sich drehen, dann reden wir von Pulsaren. Die Rotationsgeschwindigkeit liegt zwischen 50 und 100 Umdrehungen pro Sekunde.

Weitere Exoten sind die Magnetare. Diese sind nichts anderes als Pulsare. Man spricht von Magnetaren, wenn ihr Magnetfeld mind. 1.000 Mal höher ist als das Magnetfeld eines Pulsars. Die Rotationsgeschwindigkeit hier liegt bei 500 bis 1.000 Umdrehungen pro Sekunde.

Kleinere Sterne enden als Nova weil es ihnen an Masse fehlt. Im Inneren verbrennt Wasserstoff – Wasserstoffatome verschmelzen miteinander und es entsteht Helium sowie Energie. Irgendwann ist der Wasserstoff jedoch verbraucht, aber trotzdem brennt der Stern weiter indem er Helium zu Kohlenstoff und dann Kohlenstoff zu Sauerstoff fusioniert. Sobald Kohlenstoff produziert wird, beginnt der Stern zu sterben.

Der Stern befindet sich sein Leben lang in einem Gleichgewicht zwischen seiner Gravitation (Druck von außen nach innen) und einem Gegendruck – das hydrostatische Gleichgewicht. Versiegt die innere Energiequelle, versiegt der Gegendruck und die Gravitation gewinnt. Die Schwerkraft drückt das Innere des Sterns nun immer weiter zusammen. Dadurch entsteht enorme Wärme und die äußeren Gashüllen dehnen sich dadurch aus – er wird zum roten Riesen. Der Kern wird ungefähr auf die Größe der Erde zusammengedrückt – es entsteht ein weißer Zwerg (eine dichte Kugel aus Sauerstoff und Kohlenstoff). Die äußere Gashülle wird sich nach und nach verflüchtigen, der weiße Zwerg jedoch wird noch Milliarden Jahre weiter "brennen".